Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz kauft jetzt bei Aldi ?

quelle1Sehr geehrte Frau Schickedanz ! – Mit großer Betroffenheit habe ich Ihre rührende Offenbarung Ihrer derzeitigen Wirtschaftsverhältnisse zur Kenntnis genommen.Nachdem Sie eine Menge Geld vezockt haben, und Herr Oppenheimer auch schon am Stock geht, müssen Sie nun mit wenig Geld auskommen. Glauben Sie mir, ich kann Sie gut verstehen, wenn Sie nur noch 27 000 000 Mio. an immobilen Werten besitzen und daher bald den 16 ( oder 17 ? ) seitigen Hartz IV-Antrag ausfüllen müssen.

Ich weiß aus Erfahrung, daß man mit so wenig Geld unter keinen Umständen auskommen kann; es sei denn, man geht zum ALDI einkaufen…und Penny und Co… na Sie wissen schon.

Seien Sie sich meines tiefsten Bedauerns über Ihre durchaus schwierige psychische wie finanzielle Lage bewußt.

Viele Millionen Menschen in Deutschland geht es so wie Ihnen. Sie wohnen wie Sie in äußerst bescheidenen „Unterkünften“ und müssen leider noch mit viel weniger Geld auskommen, als Sie.

Gleichwohl ist es für eine Bürgerliche wie Sie sicherlich dramatisch schlecht auszuhalten, Butler, Putzfrau, Gärtner, Ankleidedame sowie Küchenhilfen entlassen zu müssen.

Aber Sie können sich gewiß in Deutschland auf ein gut funktionierendes Sozialsystem verlassen, daß Sie notfalls auffangen wird; denn das System funktioniert auch bei Bürgerlichen wie Sie eine sind. Bedenken Sie, die Wirtschaftskrise haut so in manche Haushalte deftig rein. Aber dann gewöhnen sich die Leute schon an den zunächst für sie ungewohnten Zustand und singen das Hartz IV-Lied.

Sie kennen es noch nicht ?

Nun, auch Sie werden es sicherlich bald mit Freuden überall vor sich her trällern, sogar in der Badewanne … falls Sie bis dahin von der Arge eine Unterkunft mit Wanne genehmigt bekommen.

Aber ich will Ihnen ja nicht den Mut nehmen. Kopf hoch, wird schon !

Hartz IV und sein wohltätiger Inhalt wird die Probleme, die Sie belasten, genauso gut lösen, wie es dieses herrliche, christliche Gesetz zuvor schon für viele Menschen getan hat:

Es ist quasi die weiche Hängematte, die komfortable Fürsorge einer breiten altruistischen Gesellschaft; denn die Gesellschaft läßt es sich nicht nehmen, frei von egoistischen Zielen, die Ärmsten der Armen auch finanziell in die Arme zu schließen.

Seien Sie getrost, verehrte Frau Schickedanz, und schließen Sie sich vertrauensvoll der breiten Armenschicht an. Viele Millionen Menschen vor Ihnen haben das schon getan! Und sind über die Maßen zufrieden! Auch Sie können Ihrer zuständigen Arge volles Vertrauen entgegenbringen. Dort finden Sie verständnisvolle Mitarbeiter. Dort werden Sie wie eine gute Kundin Ihrers Quelle-Versandhauses behandelt. Dort werden Sie mit Sicherheit geholfen!

Ich finde es rührend, wie Sie, verehrte Frau Schickedanz, einer breiten Öffentlichkeit Ihre Bescheidenheit kundtun, und ich weiß aus eigener Erfahrung: Es ist schwer für einen normalen Menschen mit 26 000 000 Euro auszukommen!

Für Ihren sparsamen Lebenswandel hätte ich noch einen Tip:

Wir hier in Ludwigshafen am Rhein haben eine segensreiche Einrichtung – Die Tafel. Sollte es einmal besonders eng werden – meistens ist das Mitte des Monats so der Fall – sollten Sie sich ebenso vetrauensvoll an Ihre örtliche Tafel wenden. Dort wird Ihnen auch uneigennützig geholfen.

Sie werden sehen, daß ein bescheidener Lebenswandel zu einer Art neuen spirituellen Erkenntnis führen kann; nämlich, daß es zwischen Himmel und Erde viele Dinge gibt, die selbst Sie noch nicht endeckt haben.

Insbesondere der leere Kühlschrank ist jedesmal eine besondere Bereicherung an spiritueller Erfahrung und führt zu einer nie dagewesenen, gnadenreichen Erkenntnis des Wesentlichen im Leben.

Mögen Sie in dieser Richtung viele gute Erkenntnisse gewinnen, damit Sie alsbald die Erleuchtung finden mögen, die Sie verdient haben!

Das wünscht Ihnen von ganzem Herzen,

Ihr ergebener Fan,
Peter Christian Nowak

Während Zehntausende um ihre Arbeitsplätze bangen, jammerte Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz  in BILD am SONNTAG ihren Milliarden nach: „Mein Karstadt/Quelle-Aktienpaket war in der Spitze 3 Milliarden Euro wert. Heute sind es gerade noch 27 Millionen.

Wie der Schnee in der Sonne am feinen Suvretta-Hang ihres Wohnortes St. Moritz schmolz das Geld. Die von Vater Gustav und Mutter Grete begründete Dynastie stand einmal für Macht und Einfluss und geschätzte 4,5 Milliarden Euro Vermögen.

Schickedanz rechnet vor: „Wir leben von 500 bis 600 Euro im Monat. Wir kaufen auch beim Discounter. Gemüse, Obst und Kräuter haben wir im Garten. Ich spare, wo ich kann. Wir reduzieren unsere persönlichen Ausgaben – von den Lebensmitteln bis zu Kosmetik und Kleidung“, sagt die Millionärin mit Ferienhäusern in Frankreich, Spanien und der Schweiz. ( Quelle: Bild-Online )

Peter Christian Nowak
Redaktion: !Tacheles – Im Namen des Volkes?!
OK-Ludwigshafen Fernsehen. Tel. 0176 520 800 50

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9 Antworten

  1. Mal am Rande bemerkt!

    Würde Frau Schickedanz
    die 27 Millionen zu den noch immer zu
    erzielenden 3% als Tagesgeld anlegen hätte
    sie nach Anzug von Steuern immer noch über
    600000€ Jährlich an versteuertem Einkommen
    ohne einen Finger krumm zu machen. Da hab ich
    aber langsam echt Mitleid mit der Dame. So
    knapp bei Kasse zu sein muss echt weh tun.

    Sorry, aber das ist eine erschreckende From von Realitätsverlust liebe Frau Schickedanz. Ich würde an ihrer Stelle schnellstens einen Arzt aufsuchen oder freiwillig eine (mindestens) einjährige Normalokur machen. (Normalokur bedeutet Sie leben in einer ganz normalen Durchschnittswohung mit ganz normalem Durchschnittseinkommen und müssen sich ganz normal um jeden Mist selber kümmern. Sollte diese Therapie nicht anschlagen würde ich das freiwillie H4-Kurjahr machen. Danach müsste der Realitätsverlust eigentlich geheilt sein)

    Ich empfinde es als absoluten Hohn wenn Frau
    Schickedanz jetzt jammern. Anscheinden hat sie
    sich nie einen Kopf um IHRE Mitarbeiter
    gemacht. Die wenigsten von ihnen werden ein
    JAHRESBRUTTOGEHALT gehabt haben, über welches Frau
    Schickedanz jetzt noch monatlich NETTO
    verfügt.

    Einfach erbärmlich!

  2. […] hinter dem Komma. Sowohl die Presse als auch viele Blogs reagierten berechtigterweise mit harter Kritik auf das realitätsferne Gejammer der der von der Millardärin zur kirchenmausarmen […]

  3. Die arme Frau, für wie bescheuert hält die Dame uns alle? Die 400 – 600 Euro verbraucht die vielleicht in einer Stunde, aber nicht im Monat! Rechnen müsste man halt gelernt haben!
    Armes, reiches, nichtsnutziges, lebensunfähiges und auch noch spätes Mädchen, mit dem goldenen Löffel im Maul geboren!
    Die Quellemitarbeiter kämpfen um Ihr tägliches Brot, und Sie ist sogar zu blöd um Ihr Geld vernünftig anzulegen!
    Und zuguterletzt fängt Sie auch noch an zu jammern!
    Beweg deinen Arsch wenigstens 1x in Deinem Leben!!!
    Die Spendenbox ist wirklich angebracht, da kommt einem doch die Galle hoch!!!

  4. Wenn Sie kein Brot haben, so sollen Sie doch Kuchen essen!
    Kommt Ihnen das bekannt vor?
    Richtig!
    Originaltenor Marie Antoinette!
    Lang dauert es bei uns auch nicht mehr, dann werden wir auch eine Revolution erleben!
    Die Deutschen sind zwar gemütlich und obrigkeitshöhrig, aber man solte es wirklich auf die Dauer nicht übertreiben!
    Die kleinen Arbeiter und der Mittelstand zahlen, und
    den ach so sozialen Großunternemen die bei uns sowieso keine Steuern Zahlen werden Milliarden in den Arsch geschoben!
    Wer hilft uns? Wir sind das Volk, die Arbeitskraft und das Rückrad der Gesellschaft!
    Wenn wir brechen zerbricht alles!
    Alle kleinen Arbeiter und Unternemer rödeln um Ihre Existenz, wir werden nicht unterstützt, uns trifft die Hauptsteuerlast, wir dürfen mit Hilfe des States die Großunternemen stützen, die direkt nach der Kurzareit Überstunden anordnen um die verlorenen Arbeitsstunden wieder aufzuholen!
    Von uns hat niemend einen Briefkasten auf den Kaiman-Islands, dafür sind wir nicht sozial genug!

    Es reicht mir!!!

  5. Dem obigen Artikel bzw Kommentaren ist nicht allzuviel hinzuzufügen …na, vielleicht noch die Bemerkung, dass derartige drastisch verdrehte „Sichtweisen“ zu kolportieren funktionstypisch für das das erwähnte Springer’sche Publikationsorgan sind.

    Für die Lösung des Problems aber verweise ich auf ein Lied des Walter Mossmann

    ——————————————————————–
    Lied vom arbeitslosen Mann (Walter Mossmann)

    Da kommt ein Mann ins Arbeitsamt Ganz aufgeschwemmt und abgebrannt.
    Was ist das für ein Trauerkloß? Ein arbeitsloser Boß!
    Ein Boß ist arbeitslos.

    Ich hab den Herrn noch nie gesehn Im Arbeitsamt. Und: Schlange stehn.
    Der Herr, der viel von Freiheit schwätzt, Der wird jetzt frei gesetzt,
    Ein Boß wird freigesetzt.

    Vorgestern war er kurz auf Klo -schon saßen dreihundert im Chefbüro
    Die sagten höflich, aber hart: Boß, du wirst eingespart!‘
    Ein Boß wird eingespart.

    Die sagten: „Unsere Fabrik Die ist doch leider viel zu dick!
    Drum schrumpfen wir sie jetzt gesund um Zentner und um Pfund,
    um überflüssige Pfund“.

    Erst schrumpft der Aufsichtsrat, und dann der Werkschutz und der Refa-Mann
    Die Aktionäre brauchen wir nicht , die machen bloß Übergewicht,
    drum brauchen wir sie nicht.

    Der Boß war Boß schon dreißig Jahr ,bis an ihm blieb kein gutes Haar
    Die Seele weich als wie Granit, im Auge der Profit .
    Der Heilige Profit.

    In seinem Sessel saß er gut ,am Schreibtisch klebte auch kein Blut
    Der hat sein Arbeitsplatz geliebt! — Den es jetzt nicht mehr gibt.
    Den es jetzt nicht mehr gibt.

    Jetzt schleicht er mit ’ner Buddel Rum noch manchmal so am Bahnhof rum
    und sagt: „Verdammt, in Vietnam fing unsre Pleite an ,fing unser Ende an…‘

    Dann schnappt er sich im Wartesaal den Richter und den General
    Die schwätzen laut und tun sich dick. Und spielen Politik.
    Die alte Politik.

    Am Platz, da wo die Börse stand ,da liegt jetzt Sand, ganz feiner Sand
    Den bläst ein Wind ihm ins Gesicht , er sieht die Börse nicht.
    Die Börse gibt es nicht.

    Der Boß ist schließlich nicht mehr jung Und geht noch mal zur Umschulung
    Ich frag euch aber: so ein Boß Was kann denn der schon groß?
    Was nützt uns der schon groß ?

  6. […] Spaziergang wärmen. Darin hat Madeleine Schickedanz, die vor den wirtschaftlichen Problemen bei Karstadt/Quelle und Arcandor als Milliardärin zu den reichsten Menschen gehörte, über ihre finanzielle Situation […]

  7. die sorgen der frau schickedanz
    was ist das für ein leben ohne bayreuther festspiele und die
    platin rolex tickt im pfandhaus ,kein zobel der wärmt, fanta
    statt dom perignon, erbsensuppe statt beluga kaviar,wäsche
    von C&A anstatt von la perla

  8. Liebe Frau Schickedanz,

    wenn Sie mal nichts mehr haben und gerade in Konstanz sind möchte ich Sie gerne zum essen Einladen.

  9. die sorgen der frau schickedanz
    was ist das für ein leben ohne bayreuther festspiele und die
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    von C&A anstatt von la perla

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