Biene Maja die Schreckliche und die Honigdiebe

Im Reich der Bienen oder Aufruhr im Bienenstock ? – Ich finde es einfach amüsant aber auch gleichermassen empfinde ich Wut wenn man sich anschaut welche Rechtsverordnungen es doch gibt ,die Regeln für etwas festlegen ,die so wirklich keiner wirklich braucht.Im Gegensatz dazu aber auch misratene Regeln hat die dazu führen können das zum Beispiel Menschen in Deutschland verhungern „dürfen“ ( wir berichteten bereits , hier darüber ) ; oder wenn zum Beispiel Häuser über die Banken nicht ganz nach den guten Regeln einfach so versteigert werden.Oder – Aber – Schon und wieder !
Als Beispiel bei Bienen :

§ 964 BGB sagt folgendes aus bei Vermischung von Bienenschwärmen

“Ist ein Bienenschwarm in eine fremde besetzte Bienenwohnung eingezogen, so erstrecken sich das Eigentum und die sonstigen Rechte an den Bienen, mit denen die Wohnung besetzt war, auf den eingezogenen Schwarm. Das Eigentum und die sonstigen Rechte an dem eingezogenen Schwarm erlöschen.”

Das Bienenrecht gibt es wirklich, wer ein BGB rumstehen hat, kann das schnell nachprüfen.Das Bienenrecht, es heißt natürlich nicht wirklich so, findet sich bei einigen allgemeinen Bestimmungen zum Thema Wildtiere und besagt unter anderem Folgendes :

“Wenn der Imker einen Bienenschwarm besitzt, und dieser Bienenschwarm verlässt aus irgendeinem Grund die aufgestellten Bienenstöcke auf Imkers eigenem Grundstück, darf er den Bienenschwarm verfolgen. Bei der Verfolgung des Bienenschwarms hat er das Recht, beliebig über fremde Grundstücke zu laufen, solange er dabei erkennbar bestrebt ist, seinen Bienenschwarm wieder einzufangen.”

Soweit das Bienenrecht. Davon abgesehen, daß ich die bildliche Vorstellung der Sache einfach herrlich finde, ist es immer wieder verblüffend, was so alles gesetzlich geregelt wird.

Der ein oder andere könnte jetzt wie ich ein wenig seinen Hypothalamus einschalten der das Zentrum des Vegetativen Systems steuert und eine genialen Masterplan entwickeln mit dem Slogan :

Reich innerhalb von 30 min und ohne großen Aufwand mit Hilfe von Bienen !

Mehr verrate ich natürlich nicht, aber es geht um Bankfilialen und dressierte Bienen ;-P

Ein wenig Spaß sollte doch schon sein oder nicht ?!

mfg Dirk

Und hier noch passend zu den Bienen und den Honigdieben ein Beitrag von Autorin – Rosita Blasberg für den ich mich nochmals recht herzlich bei Ihr bedanken möchte !Gerichtet ist es an die Regierung , aber auch an die , die es Täglich zulassen , die sich Ausbeuten lassen !

Die Honigdiebe

Mitten in Europa, in einem schönen Land, leben die Honigbienen. Sie haben sich eine große Stadt ausgesucht, um ihre Wabe zu bauen. Noch ist es ein großes Bienenvolk, aber wer weiß, wie lange noch. Emsig und fleißig sind sie. Sie arbeiten von morgens bis abends und produzieren viel, viel Honig. Natürlich haben sie auch eine Königin und diese wiederum hat einen sehr großen Hofstaat.

Unterscheiden kann man sie durch ihre Farben. Die fleißigen emsigen Bienen leuchten im Sonnenlicht schwarz, rot und gold. Der Hofstaat der Königin leuchtet aber nur in schwarz. Wie die Königin einmal leuchten wird weiss ich noch nicht. Bei dem großen Bienenvolk gibt es aber auch viele, viele Gesetze. Eines davon ist ein ganz, ganz wichtiges für das spätere Leben, wenn die Bienen einmal alt sind und nicht mehr arbeiten können, aber dennoch genug Honig bekommen sollen, um sich und ihre Familie zu ernähren. Darum müssen sie jetzt, wo sie noch jung genug sind und Arbeit haben, jeden Monat in den großen Bienentopf fast die Hälfte ihres produzierten Honigs abgeben. Nur die schwarzen Bienen werden verschont, der Hofstaat darf alles behalten. Egal, auch wenn sie jetzt schon mehr Honig haben als die fleißigen bunten Bienen.

Das finden eine ganze Menge fleißiger Bienen total ungerecht, denn wenn sie alt sind und nicht mehr arbeiten können, bekommen sie von ihrem Honig, den sie abgeben mußten, nicht das wieder zurück, was ihnen zusteht. 500.000 Tropfen Honig hat jede bunte Biene in ihrem Arbeitsleben abgegeben und nun soll sie, wo sie endlich nicht mehr arbeiten muß und ihren wohlverdienten Ruhestand erreicht hat, im Monat nur noch 1.000 Tropfen zurückbekommen. Die schwarzen Bienen, also der Hofstaat der Königin haben in ihrem Arbeitsleben 0 TropfenHonig abgegeben und bekommen aber trotzdem im Monat über 4.000 Tropfen Honig, wenn sie im Ruhestand sind.

Da fragen sich die bunten Bienen, wie lange man sie noch für dumm verkaufen würde. Sie könnten, wenn sie wollten, sich dagegen wehren. Aber die meisten von ihnen wissen nicht, daß es so ist, denn sie haben immer nur ihre Arbeit gemacht und sich nicht um die Gesetze gekümmert. Aber die Bienen, die wissen, was da immer und immer wieder geschieht, die halten still. Dann gibt es wieder andere, die summen und brummen mit ihrer Königin und dem Hofstaat, weil auch sie nebenher von der Königin und dem Hofstaat aus dem großen Honigtopf mehr bekommen als ihnen zusteht. Bald gibt es dann keinen Honig mehr!

Aber das Allerschlimmste ist, daß die fleißigen Bienen, die ihr Leben lang gearbeitet haben und Honig abgeben mußten, mit dem wenigen Honig, den sie nun bekommen, nicht mehr auskommen und früher sterben. Aber, die schwarzen Bienen dagegen, die nie etwas abgegeben haben, aalen sich in der Sonne, lachen über die Arbeitsbienen und leben ein langes, langes süßes Honigleben.

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Eine Antwort

  1. […] nicht ganz nach den guten Regeln einfach so versteigert werden.Oder – Aber – Schon und wieder ! https://suboptimales.wordpress.com/2008/11/03/biene-maja-die-schreckliche/ […]

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