ARGE´s Ludwigshafen – dann müssen die halt verhungern

ARGE´s Ludwigshafen – so könnte man den Slogan einer Stadt Ludwigshafen ab heute nennen , die sich nach aussen hin als Soziale Stadt präsentiert und unmengen an Fördergeldern durch den Europäischen Sozialfond einheimst ! In Verbindung mit einer Kapitalgesellschaft namens  Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration ( Gfa mbh ) , läßt man neuerdings eine Familie , bereits seit über einem Jahr auf die Entscheidung zur gewährung , zusätzlicher Leistungen zum Lebensunterhalt warten, weil das Geld das man verdient , nicht ausreicht.Und wer glaubt das wäre schon alles , hat sich getäuscht.Obedrein kommt hinzu , das man jetzt nochmals von der Familie verlangt einen Neuantrag auf zusätzliche Leistungen zum Lebensunterhalt zu stellen !Und das wäre dann der  dritte Antrag in Folge !

Einleitung und Vorgeschichte :

Die Familie aus Ludwigshafen am Rhein, hatte letztes Jahr im August einen Antrag auf zusätzliche Hilfe bei der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration ( kurz : Gfa mbh ) zu dem geringen Einkommen aus Erwerbsarbeit seitens des Mannes gestellt. Leider verdient der Mann nur 429,– Euro netto.Dies reicht nicht aus um die Luxusmiete in den Obdachlosenunterkünften die der Stadt Ludwigshafen gehören zu zahlen,geschweige davon noch 2 Personen ( Ehefrau – schwer Krank ) zu versorgen. Die Stadt Ludwigshafen wiederum erhebt, wie wir bereits berichteten bereits,für diese Obdachlosen Barracken ,sogenannte Benutzungsgebühren.Jedoch begann hier wieder einmal eine Geschichte, die man fast nicht glauben kann, weil eine Arge, wenn auch privatisiert durch städtische Mitarbeiter meint, mit solch einer Arroganz über Leben und Tod entscheiden zu dürfen. Ich habe jetzt erst von diesem Fall erfahren…….

Erst schikanierte man die Familie, und behauptet man hätte nicht alle Papiere zusammen, man zog wie „üblich“ das ganze in die Länge und versagte dann rechtswidrig den gestellten Antrag, angeblich wegen fehlender Mitwirkung. Anrufe seitens der Antragsteller und mehrmaliges nachfragen zwecklos.Nach dem der 1. Antrag versagt wurde, erzählte man der Familie, dass sie einen neuen Antrag stellen müssen, da sie sich nicht gegen die Versagung bzw Bewilligung der Leistungen, innerhalb der vier Wochen Einspruchsfrist gewehrt hatten. ( unklar ist, ob die Familie den Brief bereits schon 4 Wochen hatte )

Nun stellte die Familie deshalb im November 2007 einen neuen Antrag, reichte wieder alle nötigen Papiere ein und erhielt anfang Januar 2008 ein Schreiben als Zwischenmitteilung über den gestellten Antrag und nochmals die Aufforderung einige Papiere ( bereits das dritte Mal ) nachzureichen. Die Frau sprach nun bei den Mitarbeitern vor Ort und bei den Obdachlosen vor ,den sie suchte dringen Rat , weil sie selbst nicht mehr ein noch aus wusste.Diese wurde ihr seitens der dortigen Angestellten auch gewährt. Man rief bei der Arge an, kontrollierte nochmals alle erforderlichen Papiere, die dann am 09. Januar 2008 abgegeben wurden. Nachweis Stempel seitens der Arge. Die Mitarbeiter der Stadt teilten der Behörde auch mit, dass alle angeforderten Papiere bereits abgegeben wurden.

Mehrmals versuchtedie Familie eine dafür zuständige sachbearbeiterin , Frau G. zu erreichen. Es würde noch dauern usw,desweiteren war sie auch selten erreichbar.Jetzt im August 2008 traute sich diese Frau zum Glück ,Frau Petra Karl ( !Tacheles im Namen des Volkes ?! ) anzusprechen.Was nur allzu verständlich sein dürfte den wer die Zustände in den Barracken dort kennt weis das diese Menschen es gewohnt sind, dass man sie wie der letzte Dreck hinstellt und ihnen viele Dinge vorenthalten werden. Vor allem dann, wenn man zuviel nachfragt, hat man „immer“ mit Konsequenzen ,seitens der Stadt Ludwigshafen zu rechnen.

Wir waren deshalb am Freitag auf der Gesellschaft für Arbeitsmarktintegration ( GfA mbH ) und stellten uns in die lange Reihe der wartenden….. Als wir endlich an der Reihe waren und nach der Sachbearbeiterin Frau G. fragten, sagte die Frau an der „Kundentheke“, dass sie diejenige Sachbearbeiterin wäre. Sie selbst hätte den Fall bearbeitet und es wäre doch bereits ein Schreiben raus gegangen, da die Familie nicht alle Papiere brachte, dass die Leistung schon wieder versagt wurde. Die Antragstellerin erwiderte, dass sie doch bereits alles abgegeben habe und auch niemals diesen Brief von der Gfa mbh erhalten habe.

Knappe Antwort: Es ist nun mal so, sie solle gefälligst einen neuen Antrag ausfüllen.

Als wir nachfragten, dass dies doch nicht sein könne, antwortete sie nur schnippisch, da könne sie nichts machen, die Familie solle halt wieder einen Antrag stellen.Als ich verwundert nachfragte warum man dann nicht die Papiere die Ende Mai wegen Arbeitszeitverkürzung eingereicht hatte, zurückgeschickt hat wiegelte diese „hochnäsige“ Frau ab. „Die Familie hätte eben eine Ablehnung im Mai/Juni erhalten, keinen Widerspuch eingelegt und das wars…..“

Mich verwundert, dass diese Frau bei so vielen Anträgen nach über 8 Monaten genaustens Bescheid wusste über diesen Fall und dessen Bescheid. Entweder ist diese Frau ein Wunder in Sachen Gedächnistraining oder sie arbeitet nur sporadisch an Fällen, so dass sie sich aus dem Stehgreif heraus an diesen Fall erinnern konnte.

Nun kommt der Hammer:

Als wir auf der Rechtsbehelfstelle / Widerspruchsstelle vorsprachen und einen Widerspruch mündlich und schriftlich tätigen wollten, teilte uns der Mitarbeiter der Widerspruchsstelle mit,( übrigens sollte ihm ein Orden als unfreundlichster Mitarbeiter verliehen werden ,an Arroganz kaum noch zu überbieten ), dass wir keinen Widerspruch einlegen könnten, da ja keine Ablehnung erfolgt ist. Als ich nachfragte wie er dies meint, sagte er „da noch kein Bescheid herausgegangen ist bzw ein Verwaltungsakt wie es in NEUdeutsch heißt . Ich ließ mir also gleich dieses bestätigen, dass in diesem Jahr noch kein Bescheid an die Familie laut EDV abgeschickt wurde.Wir haben dann einen Überprüfungsantrag gestellt, warum man solange brauchte, da diese Familie zwar als obdachlos schon geltend, wahrscheinlich aus den Notunterkünften heraus auf die Straße gesetzt werden sollen, da sie keine Miete/Benutzungsgebühren zahlen.

Dies sei ja nicht sein Problem, den die Familie hätte halt zu lange gewartet.

Nun haben wir es schriftlich, dass diese Sachbearbeiterin gelogen hat.

Gibt es deshalb Konsequenzen ?

Gibt es deshalb eine Abmahnung ??

Gibt es deshalb eine Strafrechtlich Relevante Verurteilung ???

Wahrscheinlich nicht, da es dort Gang und Gebe ist, dass die Hilfeempfänger aus diesem „Viertel“, die sich nicht unbedingt mit Formularen , geschweige den dem Sozialgesetzbuch oder den Rechtsverbindlichkeiten auskennen, beschissen werden. Man sollte eher einen Bericht bringen wie die Ämter die Menschen durch ihre Schikanen in die Kriminalität treiben, danach dann mit dem Finger auf sie zeigen und behaupten: „Das sind die Bösen“.

Aber nein, man verbreitet die Gehirnwäsche seitens der Blödzeitung und Sat 1, das alle Hartz IV Empfänger Betrüger seien und den Staat ausnutzen. Was ist mit den sich immer mehr häufenden Fällen in Ludwigshafen, wo ein Amt und eine sogenannte privatisierte Arge sich an den Schwachen bereichert und wie ein Bürgermeister mal zu mir gesagt hat, mit dem Geld was man den Schwachen vorenthält, keine Schwarzkassen vorhanden wären, jedoch werden durch die Überschüsse, die Schulden der Stadt getilgt.

Warum macht man nicht darüber Sendungen ? Wie der Staat die menschen ausbeutet, abzockt und viele Menschen als Billiglöhner oder sogar für Nichts arbeiten lassen. Wie man Menschen unter der Würde behandelt, sogar noch obendrein sagt, dann müssen sie halt verhungern und/oder sterben ?! „Ämter“ denen es egal ist, dass Menschen in die Kriminalität und in den Tod getrieben wird.

Leider ist dies ja nicht strafbar.

Petra Karl hatte schon mal über eine fünfköpfige Familie geschrieben die auch in die Obdachlosigkeit getrieben werden sollte. Petra Karl weiter “ Dabei hat es mich besonders erschüttert, dass die krebskranke Frau durch die Einstellungen der Bezüge, fast keine Medikamente bekommt, kein Geld, kein gar nichts. Eine Mitarbeiterin sagte sogar sehr sensibel, als ihr gesagt wurde, dass die Familie verhungert : „Dann müssen die halt verhungern“

Wenigsten habe ich es erreicht, dass innerhalb eines Monats 3.400,– Euro gezahlt wurden. So konnte die Frau wenigstens etwas einkaufen, ihre Miete zahlen, ihre Medikamente zahlen. Auch wurde ihr eine behindertgerechte Notunterkunft gewährt.Jetzt habe ich erfahren, dass diese starke Frau Gehirnblutungen hat und mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht wurde und sie notoperiert werden mußte.Jedoch hat man bei der Obdachlosenbehörde wahrscheinlich mehr Sorgen ,wegen der Größe der Wohnung…. und es wurde der Familie bereits jetzt mitgeteilt, dass falls diese Frau ,Mutter und Ehefrau stirbt, wird man ihnen sofort eine andere Wohnung zuweisen und die jetzige wegnehmen.  ( Familie wurde in 2 Wohnungen nebeneinander untergebracht )

Eines weiß ich, dass diese „unmenschlich“ aggierende GfA mbH dazu beigetragen hat, dieser Frau das Leben noch schwerer zu machen und dies sollte in einem angeblich sozialdemokratischem Staat nicht passieren.Einzelschicksale wird es immer geben , aber hierbei handelt es sich schon mehr als nur um Einzelschicksale !Es hat schon den Charakter eines Systems !

Mir fehlen einfach die Worte!

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Eine Antwort

  1. ich brauche jemanden der mir in sachen gfa hilft. ich weis net weiter. hate wintergeld beantragt , weil bei mir in der wohnung die wasserleitung ein friert. aber die gfa, kümert das nicht.hab nix zum essen. oder nur ganz wenig, was mann hald für 129 euro bekommt. und die schreiben jedes jahr blus, das von kürtzungen ist. bitte mehldet euch bei mir. ich kan so nicht mehr weiter leben. hilfe hilfe.

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