Jobcenter Wilhelmshaven-Über ein Jahr nach Selbstmord immer noch Nachrichtensperre?

ARGE Wilhelmshaven

ARGE Wilhelmshaven

Aus gegeben Anlass heraus und dem Pflichtgefühl ganz nach unserer Art , schonungslos und ohne wenn und aber , berichten wir heute von einem dubiosen und zugleich mit Parrallen zu der Stadt Ludwigshafen gespickten Beitrag von einem Kollegen , dem Redakteur Heinz-Peter Tjaden aus Wilhelmshaven und seinem Beitrag über einen Selbstmord im Jahre 2007 , der ARGE Wilhelmshaven und einigen wie wir auch finden „Fragen die man gerne beantwortet haben möchte, und muss!“Es folgen eine kurze Einleitung zum besseren Verständnis und weitere aktuelle ausführungen diesbezüglich.

Einleitung :

Jobcenter Wilhelmshaven, Juni 2007 – Der stellvertretende Geschäftsführer Holger K. stürmt nach einem Gespräch wutentbrannt aus dem Gebäude, steigt in sein Auto, biegt ab auf die Autobahn, fährt nach Oldenburg und stürzt sich in die Hunte bei Oldenburg. Dieser Selbstmord erschüttert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jobcenter, die Öffentlichkeit erfährt, dass Holger K. eine sechsstellige Summe in merkwürdige Kanäle geleitet haben soll. Die Oldenburger Staatsanwaltschaft verhängt eine Nachrichtensperre. Mehrfaches Nachhaken ändert daran nichts – auch nicht diese Mail vom 16. Mai 2008:

„Ich wende mich zum dritten Mal wegen des Selbstmordes des stellvertretenden Jobcenter-Geschäftsführers im Juni 2007 an Sie. Meine Frage als Redakteur der Wilhelmshavener Internet-Zeitung www.2sechs3acht4.de, ob es immer noch eine Nachrichtensperre gibt, blieb bis heute unbeantwortet.

Nach bisherigem Kenntnisstand der Öffentlichkeit ist die Oldenburger Staatsanwaltschaft bislang davon ausgegangen, dass der stellvertretende Geschäftsführer bei der Veruntreuung einer sechsstelligen Summe keine Mittäter gehabt habe. Die zweiten Unterschriften bei entsprechenden Zahlungen stammen demnach von Mitarbeitern, die dem stellvertretenden Geschäftsführer sozusagen blind vertraut haben. Bleibt die Oldenburger Staatsanwaltschaft bei dieser Einschätzung ?

Hat die Oldenburger Staatsanwaltschaft Erkenntnisse gewonnen, warum und von wem dem stellvertretenden Geschäftsführer blind vertraut worden ist ?

Liegen die Gründe für dieses blinde Vertrauen in der gemeinsamen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Glaubensgemeinschaft, zu der im Selbstmordjahr auch der Geschäftsführer des Jobcenters gehört hat ?

Gibt es Erkenntnisse, dass die auf merkwürdige Weise Geförderten ebenfalls dieser Glaubensgemeinschaft angehören oder sind die Förderungen, die als geradezu abenteuerlich bezeichnet worden sind, davon unabhängig gewesen ?

Für eine Beantwortung meiner Fragen, die ich ins Netz stelle, wäre ich Ihnen sehr dankbar.“

Das Wilhelmshavener Jobcenter ist am 17. Dezember 2005 auf den Internetseiten der Stadt so vorgestellt worden: „Der Stellenplan der Arbeitsgemeinschaft umfasst 81 Stellen, von denen rund ein Drittel Stellen durch die Agentur für Arbeit Wilhelmshaven und zwei Drittel durch die Stadt Wilhelmshaven besetzt werden. Die Finanzierung trägt zu über 90 % der Bund.“

Der stellvertretende Geschäftsführer hat also für eine Behörde gearbeitet, die zwei Träger hat und aus Steuermitteln gespeist wird. Dennoch wurde die Akte von der Oldenburger Staatsanwaltschaft offenbar geschlossen – und was bei den Ermittlungen herausgekommen ist, geht die Öffentlichkeit nichts an ? Da kann man es bei Andeutungen belassen ?

Auch die lokalen Zeitungen scheinen das Interesse an diesem Selbstmord verloren zu haben. Daran, dass alles klar ist, kann es nicht liegen, denn: Die Oldenburger Staatsanwaltschaft behauptet zwar, dass Holger K. weder „Mitwisser“ noch „Mittäter“ gehabt habe, andererseits hat sie vor einem Jahr verlautbaren lassen, dass der stellvertretende Geschäftsführer für seine Transaktionen eine zweite Unterschrift benötigte. Mit der Lesart, die habe Holger K. bekommen, weil die Mitunterzeichner ihm blind vertrauten, kann man sich nicht zufrieden geben. Denn bislang gilt immer noch: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.“ Wenn die Oldenburger Staatsanwaltschaft dennoch auf Bestrafungen verzichten will, sollte die Öffentlichkeit zumindest erfahren, welche Gründe es dafür gibt.

Heinz-Peter Tjaden , Redakteur und Schriftsteller.

http://2sechs3acht4.blogspot.com/

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2 Antworten

  1. Es wird so sein, dass eben der Staatsanwalt von ober die klare Anweisung hat, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Außerdem dürften dieser Fall nicht der einzige sein, wenn man die Machenschaften der Agentur für Arbeit in Steglitz sich ansieht.
    Generell hat der Freundeskreis um den roten Kasner über den Chef der Mahlsdorfer Stasi seine „Logenbrüder und Stasispitzel“ geschickt in die Deutsche Post AG eingeschleust.Undd arüber hat man einen großen Teil nach Hartz IV in die Agentur rübergschoben. So laufen die Fäden der Netzwerker aus den Logen und Stasinachfolgeclubs geschickt über Unternehmen hinein in die Gesellschaft. Unfassbar, doch bei der Birthlerbehörde veröffentlicht man ja nicht die Stasiakten im Internet, warum wohl? Schließlich haben die Täter der Stasi ja auch keine Achtung vor den Opfern gezeigt. und der Fall Merkel ist immer noch offen.
    Und dann die Agentur für Arbeit am Händelplatz in Berlin, warum ermittelt da kein Staatsanwalt wegen MItwisserschaft von organiserten Formen der Schwarzarbeit durch Wilke und Konsorten. Die haben da ordentlich einen satten Gewinn nebenher gemacht. Kein Staatsanwalt wird sich mit den Logenbrüder anlegen, dazu haben die zu viel macht.

  2. Hallo HarryGambler ,

    freut mich das Du mal hier vorbeischaust und Kommentierst 🙂

    Ja das mit unserer Medusa Merkel ist leider noch nicht geklärt und das wird auch so bleiben 🙂

    mfg Dirk

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