Die Menschen im Blick – Petra Karl – Kandidatur zum Landesvorstand der Partei „Die Linke“

Petra Karl

Petra Karl

Aus unserer neuen Reportage – Menschen im Blick , heute der erste Beitrag zu Petra Karl die schon bekannt ist unter dem Slogan “ ! Tacheles im Namen des Volkes ?! “ . Petra Karl äußert sich hierbei warum Sie sich für diese Politik einsetzt und warum Sie für den Landesverband „Die Linke“ als Kandidat beworben hat.Begonnen hat alles in den 90er Jahren. Genauer gesagt 1998. Damals trat ich aus dem Schatten eines relativ unpolitischen Menschen heraus, weil es mich wütend machte, wie eine kleine Gruppe aus der „grünen Ecke“ und der SPD die Lösung von Arbeitslosigkeit in der Einführung der Ökosteuer sahen. Denn damals schon galt der Slogan, der heute immer noch mit Vehemenz von den Neoliberalen in die Welt sozusagen hinausposaunt wird: „Die Lohnnebenkosten müssen gesenkt werden !“

So hieß es damals, angefeuert von den Lobbyisten der Wirtschaft, die sich klammheimlich in die Vorzimmer des damals frisch gewählten Kanzlers Schröder eingeschlichen haben. Dort waren sie außerordentlich gern „beratend“ tätig. Sie nutzten die Schwäche eines Kanzlers aus, der sich gern in Selbstverliebtheit und seiner Sucht nach öffentlicher Anerkennung mit Wirtschaftseliten umgab. So ging er denn auch in seiner weiteren Kanzlerschaft als Medienkanzler ein und schrieb durchaus fragwürdige Geschichte, die letztlich in der Agenda 2010 seinen Höhepunkt erreichte und der bis heute als Reformer der Sozialsysteme höchst umstritten ist. Von nun an war er und ist er der „Reformer“, ein politischer Hinterbänkler aus den Reihen der SPD, den kaum jemand zuvor so ein Amt anvertraut hätte. Aber die SPD hatte anscheinend keinen besseren.

Als ich an Tankstellen Tausende von Unterschriften gegen die Ökosteuer gesammelt habe, war die Agenda 2010 längst noch nicht Gegenwart. Es galten noch die alten Sozialgesetze. Hartz IV war noch nicht einmal im Ansatz konzipiert Zu diesem Zeitpunkt waren mir die Zusammenhänge und die Bedeutung zwischen der neoliberalen Wirtschaftspolitik und den schon damals wirkenden sozialen Verwerfungen noch gar nicht bewusst, aber mein intuitives Gefühl für soziale Ungerechtigkeit und einem diffusen Gefühl, dass durch die Politik der freien Marktwirtschaft ein immer breiterer Raum statt gegeben wurde.

In meiner ehemals beruflichen Tätigkeit als Sachbearbeiterin im Sozialamt kam ich mit vielen Menschen in Kontakt, die auf Grund eines diskreditierenden Umgangs seitens der Behörde bei mir um Hilfe nachsuchten. Meine Sachkenntnis und meine bekannt sprichwörtliche Emotionalität, meine Hartnäckigkeit, stießen für sie Tore auf, die so manchen von Sorgen und Last befreiten.

Aus vielen Begegnungen mit Menschen lernte ich von mal zu mal die Dinge im richtigen Licht zu sehen. Ich kam mit Menschen in Kontakt, deren Schicksale in unmittelbaren Zusammenhang mit dem zunehmenden Abbau sozialer Sicherheit und damit ungerechten, ja juristisch fragwürdigen Entscheidungen der politischen Klasse zusammenhingen.

Hier musste und muss was geschehen. Deren Schicksale fordern mich und meine ganze Emotionalität heraus. Langsam entwickelte sich in mir der politische Mensch heraus, der aktiv wird, der lernt, die Dinge beim Namen zu nennen und Lösungen für sozialpolitische Fehlentwicklungen in Form von konkreter Hilfe anzubieten.

Was dann kam, war eine weitere Steigerung. Ich lernte Peter Christian Nowak kennen, per Zufall. Mit ihm zusammen gründete ich seinerzeit die „Wählergruppe Karl“, mit der wir gemeinsam nun eine gemeinsame politische Position erarbeiteten. Als Stadtratskandidaten bewarben wir uns um ein Mandat im Stadtparlament Ludwigshafen am Rhein.

Sechs Wochen hatten wir damals Zeit. Schlecht beraten durch die Stadt und den damaligen Wahlleiter, aber mit viel Schwung plakatierten wir die Nächte durch. Das Ergebnis war leider nicht so erfolgreich wie gedacht, aber es hat Spaß gemacht; mit viel Turbulenz und die Erkenntnis, dass nichts umsonst ist.

Es folgten Demonstrationen gegen die skandalösen Zustände in Altenheimen. Das authentische Beispiel meiner damals schwer erkrankten Mutter ließ meinen Adrenalinspiegel bis zum Anschlag ansteigen. Was mich besonders verbitterte, war die Teilnahmslosigkeit der Gesellschaft, die anscheinend nicht in der Lage war, Empathie für ein Problem zu entwickeln, das morgen schon auch zu der ihren werden könnte. Die Rückmeldungen auf entsprechende Fernsehbeiträge im hiesigen Offenen Kanal Ludwigshafen gingen nur spärlich ein. Das war für mich enttäuschend. Und doch ließen mich die skandalösen Zustände in manchen Alten,- und Pflegeheimen sowie Hospizen bis in die Gegenwart nicht los.

Dann kam die Agenda 2010, und damit entwickelte sich Schröders Sozialabbau zu einem vorläufigen Höhepunkt gesellschaftlichen Auseinanderdriftens. Die Armen werden immer ärmer, während die Reichen in diesem Land immer reicher werden.Wieder organisiere ich Demonstrationen dagegen. Die Angst steckt den Menschen im Kopf. Sie denken daran, dass sie von irgendwelchen Mitarbeitern der GfA Ludwigshafen auf meiner Demonstration erkannt würden und sanktioniert werden könnten.

Die soziale Lage spitzt sich zu. Anlass für mich die Demonstrationen fortzusetzen. Die Montagsdemonstrationen in verschiedenen Städten ermutigen mich weiter zu machen.Bewusste Schikanen durch die Behörden werden zu einem existentiellen Problem für viele Hartz IV-Empfänger. Immer wieder wendet man sich hilfesuchend an mich. Ich helfe, wo ich kann, und ich bin – durch meine Hartnäckigkeit auch durch dicke Bretter zu bohren – auf lange Sicht erfolgreich. Ausdauer braucht man und Stehvermögen , Nerven, die sich nicht gleich verschleißen. Die Ergebnisse sind es, die mir immer wieder Kraft geben, die Kraft weiterzumachen.

Es muss sich in der Politik was ändern. Deshalb mache ich weiter und gebe nicht auf. Ich stelle mich den Problemen und weiß, daß Politik die Kunst des Möglichen ist. Gegen alle Widerstände. Die Zukunft gewinnt man nicht durch Tatenlosigkeit, durch Abwarten, bis andere die Arbeit angehen, nicht durch Opportunismus und nicht durch Obrigkeitsgläubigkeit. Mein Markenzeichen gewissermaßen.

Politikverdrossenheit ist ein aktuelles Thema. Sie ist nicht zu verleugnen. Ich sehe sie als Gefahr für die Demokratie. Wahlverweigerung der Vielen ist nicht die Lösung. Deshalb kämpfe ich um jeden, der sich längst von der Politik verabschiedet hat. Ich stelle mich der Resignation. Ich stehe ein für ein anderes Deutschland, ein sozial gerechtes, ein entwicklungsfähiges Deutschland, das allen Menschen ein Leben in Würde ermöglicht. Erwirkt durch Solidarität der Menschen aller Gruppen untereinander und die moralisch und ethischen Werte, in den letzten Jahren schwer misshandelt, aber meinen Beitrag dazu leisten möchte, jene tragenden Werte wieder mehr und mehr in das Bewusstsein einer immer kälteren Gesellschaft zu rücken. Dieses Land kann auf die bewährten Werte nicht verzichten, die es seit seiner Gründung nach den verheerenden Kriegsjahren nach vorne gebracht haben und weiterhin ausschlaggebendes Signal für die Politik sein soll. ….. Stets die Menschen im Blick.

Petra Karl
Tel. 0176 – 96 43 1113
http://www.gfa-ludwigshafen.de
„!Tacheles – Im Namen des Volkes?!

Eines von vielen Videos über Petra Karl das zeigt das Sie „Tacheles“ redet !

Ein Kommentar von Peter Nowak , ! Tacheles im Namen des Volkes ?! zu Petra Karl :

Ich weiß, dass Du mit Deiner Überzeugung auf dem richtigen Weg bist. Ehrlichkeit siegt letztlich, wenn die Dinge zu konkreter Substanz werden sollen, das Schweigen, das Du stets brichst, die Alarmglocke bei den Menschen unüberhörbar läuten lässt. Kein Weg führt an der Wahrheit vorbei. Deshalb hast Du eine großartige politische Karriere vor Dir, von der die Menschen profitieren werden.

Und denen fühlst Du Dich in Deiner politischen Arbeit verpflichtet. Denen willst Du dienen. So bist Du sicherlich eine Ausnahmeerscheinung im Roulette politischer Akteure, die Antagonistin wider der Anpassung an Personen und ihrer politischen Meinung, der Widerspruch in Deiner Lebendigkeit, Quirligkeit und der gesetzten Respektlosigkeit gegenüber denen, die glauben, sie hätten Respekt verdient. Zivilcourage setzt sich bei Dir durch, für alle auch in diesem Forum sichtbar, greifbar, spürbar.

Bewiesen in vielen Aktionen ( Münte, Schröder, Beck ) . Ich war dabei, bewunderte Deinen unerschütterlichen Mut, chapeau !

Ich weiß und kann bezeugen, dass Du stets Deiner Linie treu bleiben wirst. Allen Widerständen zum Trotz. Politik ist ein hartes Geschäft, Angriffe auf Dich aus allen Richtungen von Scheindemokraten hattest Du ja en masse. Intrigen hast Du bis zum heutigen Tag gut abgewehrt und Deine Gegner der Dümmlichkeit überführt. Denen war nichts zu schade, um Dir zu schaden, Dich flegelhaft herabzusetzen. Letztlich hast Du immer gesiegt, gesiegt über diese Dummköpfe ! Die Lügen dieser Leute hat sie kleben lassen wie die Schmeißfliegen auf dem Leimzelluloid ! Mögen sie dort weiter kleben bleiben !

Du wirst Deinen Weg gehen, weil Du die Kraft hierzu hast.– Ja, wer denn sonst !
Go ahead, Petra ! Zeig´s ihnen ! Alle guten Gedanken von mir, Peter

Peter Christian Nowak
Redaktion: ! Tacheles – Im Namen des Volkes ?!
http://www.gfa-ludwigshafen.de

Michael Heise von Per Aspera , Internationaler Schreibdienst für Menschenrechte dazu :

Siehst Du Petra, einen Menschen darf man auch an seinen Freunden messen. Und da brauche ich mir nur Peter anzuschauen. Ein großartiger Denker und ein wirklich solidarischer Freund. Deshalb – Auch da stimmt bei Dir alles….

Kürzlich las ich nochmal so den Schwachsinn den Manche von sich geben, die sich gegen die Diskriminierung Andersdenkender wenden. Was ist das eigentlich ? Besonders Leute wie ich, die eine klare Diktion haben und keine Scheu kennen, Positionen zu beziehen, werden pausenlos einer „respektlosen“ oder gar „diskriminierenden“ Ausdruckweise bezichtigt. Man hat immer eine Wahl!

Man kann –

–den Vorgang um André Kirsch z.B. ein trauriges Ereignis an dem niemand die Schuld trägt

oder

organisierten oder fahrlässigen Totschlag, vom System in Kauf genommen ,nennen.

–den Ruf nach dem Deutschen Reich und den Grenzen von 1937

eine abweichende Meinung eines anderen zu respektierenden Menschen

oder

das ekelerregende braune Geschwätz der ewig gestrigen Faschisten nennen.

Ich könnte noch tausend Beispiele nennen.

Die Chancen sind groß, wenn etwas quakt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente, schwimmt wie eine Ente, dass es eine Ente ist.Einen Mörder einen Mörder zu nennen, ist nicht diskriminierend sondern eine Tatsache.
Menschenverachtung Menschenverachtung zu nennen, ist nicht Diskriminierung, sondern Mut zur Wahrheit.
Rassisten Rassisten zu nennen, ist nicht diskriminierend, sondern einfach nur ehrlich.Staatliche Ausbeuter, Ausbeuter zu nennen, ist keine Diskriminierung, sondern angemessen.

Was mich an Dir Petra immer gefreut hat, ist dass Du das Risiko des Irrtums immer auf Dich genommen hast und bereit warst, ein Ross ein Ross und einen Reiter einen Reiter zu nennen.

Gerade in der Forumsdebatte um die „neue Verfassung“ hast Du Reife durch Entwicklung und Nachdenklichkeit über die Ziele dieser Leute bewiesen. Die Aufforderung an jene, die sich ständig beleidigt fühlen, sich erstmal um die Einhaltung des Grundgesetzes zu kümmern, war genau das:

Deine Bereitschaft durch Argumente hinzuzulernen und dann auch – Peter sagt es: Deinem Markenzeichen – der Ehrlichkeit – getreu folgend, schließlich auch für Dich eine anderslautende Priorität zu setzen und die auch zu verkünden.

Genau das ist es was wir brauchen ! Eine klare Diktion, auch wenn sich jemand „diskriminiert“ fühlt. Jemand der Ross und Reiter benennt und keine Scheu hat, stetig zu lernen und Positionen an den Bedürfnissen der Unterdrückten auszurichten.

Michael Heise
Per Aspera International
http://www.peraspera-international.de/

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Eine Antwort

  1. Hallo Petra, ich werde Dich die Tage mal kontaktieren. Wenn Du Lust hast kannst Du mal meinen Blog besuchen.
    http://www.blog.sebi-rockt.de

    Schöne Grüße

    Sebi

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