„Bilderberger´s“ Glanzstück und die US-Administration

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Haarscharf an der Katastrophe vorbei – Laut „Süddeutscher Zeitung“ ( SZ ) hätte die Schieflage der Mittelstandsbank IKB ( Deutsche Industriebank ) weitere Kreditinstitute in Turbulenzen stürzen können. Nur ein Eingreifen der Bundesregierung habe das Schlimmste verhindert, so die Regierungsverlautbarung der Bundesrepublik Deutschland.Aber was war geschehen ? Warum sind deutsche Banken nicht rechtzeitig ausgestiegen ? Welcher Teufel hat die Banken geritten, diese Blase, die schon seit Jahren zu platzen drohte, mit dem rechtzeitigen Ausstieg zu quittieren ?Die Immobilienfonds der USA gerieten in eine bedrohliche Krise, weil die dortigen Häuslebauer seit Jahren nicht mehr ihre Hypotheken bedienen konnten. Dies ist seit vielen Jahren bekannt. Daher fielen die Preise in den Keller, was wiederum zur Folge hatte, daß die Anleger der hochriskanten Hedge-Fonds US-amerikanischer Immobiliengeschäfte ihr Kapital in den Sand gesetzt haben, sprich pleite sind .Daß auch ausschließlich deutsche Banken in dieses Geschäft verwickelt sind, hat unter anderem den Grund, daß bei der letzten Bilderberger-Konferenz dieses zum Scheitern verurteilte Geschäft verblödeten deutschen Chefbanker schmackhaft gemacht wurde.


Nicht zu fassen, daß die sich auf diesen schmutzigen Deal eingelassen haben !

Man munkelt sogar, daß da „Vorteilsangebote“ – auch Schmiergelder genannt – gemacht bzw. geflossen sind.

Seit Jahren hat der in Wissenschaftskreisen bekannte Wirtschaftsnobelpreistr äger Joseph E.Stiglitz vor dem Zusammmenbruch des US Immobilien-Hyp e gewarnt. Alle betroffenen Länder haben den Braten rechtzeitig gerochen und sind rechtzeitig aus dem Hochrisikogeschäft ausgestiegen. Verschiedene amerikanische Investmentfonds wurden sogar in Frankreich verboten. Deutsche Banken standen in vorderster Reihe, als es darum ging, diese Hedge-Fonds aufrecht zu erhalten. Vorne weg, die IKB ( Deutsche Industriebank ). Es stellte sich für den deutschen Finanzsektor offenbar kaum die Frage nach der Bedrohung im Verbleiben dieser prekären Geldanlage. So kam es, daß die IKB ins selbst verschuldete Trudeln geriet und in ihrem Sog des freien Falls, nach Platzen der Immo-Blase, einige andere deutsche Kreditinstitute nach unten zog.

Viele nicht näher bestimmbare Banken waren selbst in die dubiosen Geschäfte verwickelt und stützten so die US Hedge-Fonds und damit die US-amerikanischen Staatsfond s ( Pensionsfonds ). Die US-Administration hatte daher höchstes Interesse, daß die deutschen Banken in diesen Geldanlagen verbleiben und darüberhinaus die deutsche Staatsbank KfW die Gelder absichert.

So dämlich kann nur die deutsche Regierung sein ! Finanziert aus deutschen Steuermitteln.

Nach den Turbulenzen bei der Mittelstandsbank IKB habe die Gefahr bestanden, dass „alles ins Rutschen gerät“, zitiert die „Süddeutsche Zeitung“ einen Insider. Die Bundesregierung und die staatliche Finanzaufsicht Bafin hätten daher entschieden, dass die Staatsbank KfW bei der notleidenden Bank einspringt.

Die angeblichen „KfW Verpflichtungen“ von rund 8,1 Milliarden Euro (!) übernimmt nun der Steuerzahler, damit die IKB nicht Pleite geht. Das heißt nichts anderes, als daß die Rechnung der US Hedge-Fonds aufgegangen ist, und Deutschland zumindest Teile der US-Verluste bezahlt.

Daß hinter diesen Pokergesichtern unter anderen auch die der Bilderberger stecken, ist mittlerweile ein offenes Geheimnis.

Bundesregierung und Bafin haben „befürchtet“, dass die Krise auf weitere Banken und die gesamten Finanzmärkte überschwappen könnte.

Ach was !

Und weiter – Um dies zu verhindern, hätten sich das Finanzministerium und die Bafin verständigt, dass die KfW bei der IKB einspringt. Die Mitglieder des KfW-Verwaltungsrats seien am in einer Telefonkonferenz darüber unterrichtet worden. An dem Gespräch hätten Bundesfinanzminister Peer Steinbrück ( SPD ), Bafin-Chef Jochen Sanio und KfW-Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus-Maier ( SPD ) teilgenommen.

Die KfW hält 38 Prozent an der IKB. Der Bund wiederum ist mit 80 Prozent an der KfW beteiligt, die restlichen 20 Prozent gehören den Ländern.

Laut „SZ“ haben mehrere andere Banken der IKB Kreditrahmen in jeweils dreistelliger Millionenhöhe gewährt und wären bei einem Kollaps der Düsseldorfer ( IKB ) ebenfalls betroffen gewesen. Manche seien zudem selbst auf dem US-Hypothekenmarkt engagiert, heißt es. Aber es wurden wie gesagt keine Namen von Häusern genannt. Darüber hinaus hätte bei einem IKB-Zusammenbruch „Tangentialschaden “ sollte unbedingt vermieden werden, wenn auch auf Kosten von Studenten, Rentnern, Hartz IV-Empfängern und Kleinverdienern!

Aber Hurra schreien, wenn es um die Erhöhung von der Regelleistung Alg II geht !

Auch dem Steuerzahlerbund geht das Engagement der KfW zu weit. Es sei nicht Aufgabe einer staatseigenen Bank, US-Immobilienkredite zu finanzieren und die US-Pensionsfonds zu stützen oder etwa die Geschäftsrisiken einer Privatbank zu übernehmen. Die Beihilfe der KfW an die IKB ist ein ordnungspolitischer Sündenfall auf Kosten des Steuerzahlers. Wenn eine staatliche Förderbank mit einer Staatshaftung im Hintergrund eine private Bank mit acht Milliarden Euro absichert, dann ist das nicht in Ordnung. Hier stellt sich die Frage, ob dies mit europäischem Beihilferecht vereinbar ist.

Die Bundesregierung fürchtete nichts weniger als eine deutschlandweite Bankenkrise. Nach den Turbulenzen bei der Mittelstandsbank IKB ,habe die Gefahr bestanden, daß „alles ins Rutschen“ gerät.

Die Bundesregierung und die Finanzaufsichtsbehörde Bafin fürchteten zudem ein Übergreifen der Krise auf weitere Banken.

Die IKB hatte mitgeteilt, ihr Geschäftsergebnis werde dieses Jahr wegen der US-Hypothekengeschäfte deutlich niedriger als erwartet ausfallen. Die Krise im US-Immobilienmarkt im Bereich der Hypothekenkredite an Schuldner mit mittelmäßiger und schlechter Bonität habe das Institut belastet, hieß es zur Begründung.

Über die Zukunft der schwer angeschlagenen Mittelstandsbank IKB fällt Ende der Woche eine wichtige Entscheidung.

Voraussichtlich Donnerstag oder Freitag wird ein Düsseldorfer Registerrichter bekanntgeben, ob die für das Überleben notwendige Kapitalerhöhung sofort ins Handelsregister eingetragen und damit umgesetzt wird. Noch bis Donnerstag 12.00 Uhr könnten die Kläger ihre Stellungnahmen abgeben, sagte ein Sprecher des zuständigen Amtsgerichts am Montag.

Die Scheinheiligkeit der Politiker ist wohl nicht mehr zu überbieten. Anstatt den Bürgern zu sagen, daß auf Grund einer erheblichen ( gewollten ) Lücke im Einigungsvetrag Deutschland immer noch besetztes Land ist, und daß daher kein Kraut gegen die explizit geäußerten finanzpolitischen Interessen der US-Administration gewachsen ist.

Man tut gerade so, als ob dieser deutsche Bankenskandal wie ein Tsunami über die Köpfe deutscher Finanzeliten gekommen sei.

Peter Christian Nowak,Petra Karl, Dirk Grund
Redaktion: !Tacheles – Im Namen des Volkes?!

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