Sehr geehrte Damen und Herren, seit Monaten finden sich bei dem Portal wer-kennt-wen.de Mitglieder in Gruppen ein, die sich mit der derzeitigen Situation in Deutschland nicht mehr zufrieden geben können. Zunächst hatten die typischen Benzinpreisgruppen einen enormen Zulauf, wegen der ansteigenden Spritpreise. Mit der Zeit kristallisierte sich an Hand der Beiträge innerhalb der Gruppen heraus, dass die Menschen weitaus größere Probleme haben, als nur die steigenden Benzin- und Energiepreise.Es bildeten sich mehrere Gruppen bei WKW , die sich mit diesen existentiellen Themen befassen. Zum Teil erkennt man anhand der Beiträge reale Notlagen der Mitglieder; ganze Briefe wurden und werden eingestellt und lassen das Ausmaß der Hilflosigkeit erkennen. Petitionen werden eingereicht und Briefe an das Kanzleramt gesandt.
Als logische Konsequenz schlossen sich bisher 17 Gruppen zusammen. Die Besonderheit daran ist, dass die einzelnen Gruppen ganz unterschiedliche Themenbereiche behandeln. Das Spektrum reicht von den steigenden Energiepreisen , über Hartz IV, Zuzahlungen im Gesundheitsbereich, Leiharbeit, Arbeitslosigkeit im Alter und der damit verbundenen Unvermittelbarkeit, Tafeln in Deutschland, Forderung nach dem Volksentscheid bis hin zur anwachsenden Kinderarmut. Die angeschlossene Gruppe Bürger helfen Bürger versucht innerhalb des Forums Haushaltsgegenstände und ähnliches an Bedürftige zu vermitteln. Zur Zeit sammeln wir Toiletten- und Hygieneartikel für bedürftige Menschen die keine Angehörigen mehr haben und in Altenheimen wohnen.
In Gemeinschaftsarbeit wurde ein Brief an Frau Dr. Merkel entworfen, der die Unzulänglichkeiten der Politik im Sinne eines gerechten Sozialstaates zum Inhalt hat. Hierbei handelt es sich genau um die Probleme, die zur Zeit in den Familien, im Freundes- und Bekanntenkreis, am Arbeitsplatz, in der Kneippe und an jeder Straßenecke diskutiert werden. Das Ausmaß der Hilflosigkeit wird einem immer bewusster.
Der Brief wurde am 03. November 2008 als Einschreibebrief mit Rückschein von mehreren hundert Menschen gleichzeitig nach Berlin gesandt.
Wir erhoffen uns dadurch, dass man aufmerksam auf uns wird. Gespannt sind wir, ob der Brief überhaupt bei Frau Dr. Merkel ankommt und welche Antwort wir bekommen. Schlicht, wie sich die von uns gewählten Volksvertreter solcher Aktionen annehmen.
Am 01. November 2008 befanden wir uns mit einem Infostand in der Fußgängerzone von Wiesbaden. Motto - Initiative für soziale Gerechtigkeit ! Wir wollten weitere Bürger dieses Landes für unsere Einschreibeaktion gewinnen und verteilten Briefe im Kuvert an Interessenten.
Was wollten wir durch die Aktion erreichen ? Wir möchten uns bekannt machen, wir möchten den hilfebedürftigen Menschen, die sich vom Staat alleine gelassen fühlen im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen, Ansprechpartner sein. Aus hunderten von WKW-Gruppen haben sich bereits Vereine gebildet, die sich dieser Probleme annehmen möchten.
Ein Armutszeugnis für die von uns gewählten Volksvertreter ! Die Menschen fühlen sich von der Politik im Stich gelassen, es herrscht kein Vertauen mehr !
Langsam wird man sich bewusst, wie sehr sich unsere Mitglieder für diese Aktion einsetzten und man erkennt den enormen, sozialen Aspekt hinter diesen Handlungen. Das ist eine neue Erfahrung, wenn man bedenkt, wie einfach alles begann und wie es sich entwickelt hat.
Am Stand befanden sich 23 Menschen, die sich bis dato lediglich aus dem Internet kannten und sich nun zum ersten Mal persönlich kennen lernten.. Das war ein besonderes, nie gekanntes Erlebnis für alle teilnehmenden Mitglieder.Unser Einsatz hat sich gelohnt, alle angesprochene Menschen bedankten sich vor Ort, einige über das Internet.
Meine Damen und Herren, es besteht Handlungsbedarf, wie sehr wurde mir erst bei den persönlichen Gesprächen aus allen Schichten der Bevölkerung bewusst. Viele Menschen haben keine Lebensfreude mehr, können am gesellschaftlichen Leben nicht mehr teilhaben und verfallen in Depressionen bis hin zum Suizid !
Möchten Sie das verantworten ? Sie sind gefordert, quer durch das Land, von der Basis bis nach Berlin !!
Der Info-Stand fand in Wiesbaden statt, doch die Probleme betreffen die Bürger des gesamten Landes.
Als Wähler und Bürger dieses Landes fordere ich Sie auf, den beigefügten Brief weiterzuleiten und möchte eine Rückantwort.
Bedenken Sie, dass sie unsere Interessen zu vertreten haben, aus diesem Grund wurden Sie gewählt !! Für mich ist es selbstverständlich, dass Sie sich um die Belange des Volkes kümmern, ich bin kein Bittsteller, ich bin ein mündiger Bürger und Wähler dieses Landes !
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Mit freundlichem Gruß
Michael Posse - © Serienbrief der Initiative für soziale Gerechtigkeit !
Eine der Initiativen von Michael Posse — Aktive Bürger Gemeinschaft -
Zur noch laufenden Hilfsaktion für Altenheime vom 15.Oktober 2008 – 30.November 2008 – hier entlang
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Sehr schön. Bitte dran denken. Wer-Kenn-Wen. de gehört zu 49 Prozent der RTL Group, die zu den Bertelsmann Derivaten zählt. Bertelsmann greift überall nach den persönliche Daten der Menschen. Das nur zur allgemeinen Info. Frau Merkel ist der Familie Mohn keine Unbekannte in deren Dunstkreis.
Schönen Tach noch
Hallo einervonvielen ,
das ist richtig ! Aber zeigt trotzdem das eigentliche Potenzial das vorhanden wäre um endlich alle zusammen zu bekommen ! Vielleicht sollte man ein ähnliches Web 2.0 fähiges Portal erstellen in dem sich alle Aktivisten einfinden ?!
mfg Dirk
Hallo,
da ich eine von 4 Personen bin, die diese Aktion haben entstehen lassen kann ich nur sagen….
Sicher es ist bekannt dass WKW zu fast 50% zur RTL Group gehört, aber das sollte niemanden davon abhalten dort aktiv zu werden.
Unsere vor Ort Aktion in Wiesbaden ( Gespäache mit Passanten und Verteilung des Einschreibebriefes, zum selber versenden) hatte eine hohe Resonanz in der Bevölkerung, und am 31 Februar sind wir wieder auf der Strasse, in Giessen. Motto dieser Aktion wird sein….Soziale Gerechtigkeit.
Hierzu werden soziale Einrichtungen wie Kinderheime, Obdachlosen Organisationen, Seniorenheime, Drogenberatungsstellen etc. ….. angeschrieben um sich eventuelle vor Ort zu uns zu gesellen.
Es gibt wie auch in Wiesbaden kostenlosen Kaffe und Kuchen……
Wir können alle auf dem Sofa sitzen und jammern, wir können aber auch aufstehen und etwas tun.
M.F.G
Ruth
WKW Gruppe
Gemeinsam sind wir Stark
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